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Unser erster Tag auf Koriska

Etwas übermüdet mit wenig Schlaf fuhren wir von der Fähre Richtung Aleria. Wir steuerten einen Camping-Platz an, den wir im «Müller Reiseführer» gefunden hatten. Die Fahrt war entspannt und wir konnten einen ersten – sehr positiven Eindruck – der Insel gewinnen. Der Platz war dann sehr klein, kein schöner Strand und in der Umgebung nix zu tun…. Wollen wir das für unsere ersten Tage auf der Insel wirklich? – Nein! Somit stand der Entschluss unmittelbar fest, weiter Richtung Camping-Platz «Marina Aleria» zu fahren. Wir kamen gerade zur Öffnung der Rezeption an und konnten uns dann nach einem geeigneten Stellplatz umschauen. Bei der Nr. 11 entdeckten wir ein Pärchen, dass am Aufräumen war. Ein Glück für uns. Wir stehen nun hier in der Front Reihe zum Strand. Einfach Suuuuuper!!! Am Nachmittag besuchten wir die Degustations-Räume der Weingenossenschaft Aleria. Wow, so cool. Wie bei Mövenpick-Weine in Zug konnten wir die edlen Tropfen selbst in unser Degu-Glas abfüllen. Übrigens sind die Winzer hier sehr auf Rosé spezialisiert. Wir haben uns von «Rosé Historico» verzaubern lassen. Probiert ihn lieber selbst! – Es lohnt sich!

Curieuse zum zweiten Mal

Ein Traum wird wahr. Während unserer Hochzeitsreise vor mehr als 6 Jahren erkor ich die Insel Curieuse zu "meinem Paradies auf Erden". Und jetzt bin ich wieder hier. Damals hätte ich es mir nicht träumen lassen, dass wir mit einem Katamaran so nah an diesen Ort zurück kommen. Et volià. Noch eine Nacht trennt mich von den Riesenschildkröten, die auf dieser Insel leben und der Bucht, in der wir herrlich ruhig schliefen. Irgendwie surreal… Der nächste Tag: Eigentlich war MSWyss sich einig, dass wir den 1.6km langen Weg zwischen Paradies-Strand mit Schildkröten und dem Doc-House-mit herrlichem Strand inmitten von Mangrovenbäumen und sonnigen Hügeln nieeeee mehr zu Fuss zurücklegen werden. Okay. Bei unserer Hochzeitsreise hatten wir gerade mal 1 Liter Wasser für beide Wege inkl. Aufenthalt dabei. Definitiv zu wenig 🙁 Das zweite Mal waren wir wassertechnisch wesentlich besser gerüstet. Und so nahmen wir den "leichten Spaziergang" auf uns. Bei über 35 Grad. Einfach nicht unser Ding. Immerhin mussten wir nicht mehr zurück laufen. Unser Katamaran, Genesis, wartete geduldig auf uns auf der anderen Seite. Ist denn Curieuse immer noch mein *Paradies auf Erden?" auch 6 Jahre danach? Tja, nachdem wir die Insel einsam und damals als nicht touristisch vorgefunden haben, ist ein Getränkeautomat zwischen den Riesenschildkröten und dem herrlichen Strand etwas befremdlich. Und trotzdem ein einzigartiger magischer Ort. I just love it!


Teil eins der Anreise

Der erste Teil der Anreise ist geschafft. Wir sind in Dubai angekommen und warten auf den Weiterflug. Der Kaffee schmeckt gruusig und die WC-Situation ist eine echte Herausforderung.

aufkommende Erinnerungen

Am Sonntag Abend fliegen wir los in Richtung Seychellen.Da kommen Erinnerungen an unsere Hochzeitsreise hoch. Es war (und ist) wunderschön dort. Deswegen gehen wir wieder dort hin.
Dieses Mal fahren wir aber nicht mit einem grossen Kreuzfahrtschiff umher.

Knappe zwei Wochen lang lassen wir es uns auf einem Catamaran (Typ Eleuthera 60) umher schiffen. Es passen gerade mal 10 Passagiere auf das Boot.

Viel Sonne, Inseln erkunden und Schnorcheln ist angesagt.

Die Vorfreude ist riesig.

Es ist gut möglich, dass die Internetverbindung dort sehr schlecht oder garnicht vorhanden ist.
Deswegen kann es gut sein, das wir während der Ferien keinen Reiseblog online stellen können.
Wir werden trotzdem offline schreiben und ihn dann zu Hause hochladen.

weiter geht’s ins Valle de Agaete

Quer durchs Landes Innere, vorbei an Arucas und Firgas ging es ab nach Agaete. Hier im Nord-Westen der Insel fuhren wir ins Valle hinein und waren überrascht, wie geräuschvoll dieses Tal ist. Die Akustik ist erstaunlich. Alle Laute, ob Tier oder Mensch, scheinen sehr nah und so vielfältig. Unser Ziel war es, eine Kaffeeplantage zu suchen, die wir aus einer Reisesendung im TV kannten. Gefunden haben wir die Bodega "La Laja". Dort werden Orangen, Kaffee, Wein, Bananen, Avocados und Papaya angepflanzt (ich hoffe, ich habe nichts vergessen). Zuerst dachten wir, den ultimativen Geheimtipp gefunden zu haben. Der Parkplatz lag idyllisch zwischen den vielen Bäumen – keine anderen Autos…. Als wir dann aber näher zum Gebäude kamen, sahen wir, wie Touristen in Busse an diesen herrlichen Ort hingekarrt wurden. Tja. Wir durften uns dann einer Gruppe Engländer anhängen und kamen im Eiltempo in den Genuss einer "Gratis-Führung" (würde eigentlich Euro 6.00 kosten) inkl. Orangen, Wein, Käse, Wasser (eisenhaltig aus dem Felsen, grrrrr – gesund soll es sein…), eigenem Kaffee (ziemlich wässerig) mit Kuchen (zur Freude meines Schatzis). Trotz dem Touri-Schock fuhren wir gut gelaunt wieder Richtung unserem Meerblick-Apartment. Dort haben wir uns etwas feines gebrutzelt.