{"id":83,"date":"2014-02-19T15:12:20","date_gmt":"2014-02-19T14:12:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mswyss.ch\/?p=83"},"modified":"2016-08-19T12:09:34","modified_gmt":"2016-08-19T10:09:34","slug":"hausboot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mswyss.ch\/?p=83","title":{"rendered":"Hausboot"},"content":{"rendered":"<p>Mit zwei G\u00e4sten aus London machten wir uns auf, den Nachmittags Game-Drive zu geniessen. Leider meinte das Wetter es immer noch nicht gut mit uns. Daf\u00fcr bekamen wir die einzigen beiden L\u00f6wen des Parks zu Gesicht. Die schliefen gem\u00fctlich im hohen Gras und liessen sich von uns bei ihrem Nickerchen nicht st\u00f6ren. Leider blieben andere spektakul\u00e4re Wildtiere ausser Sicht. Am anderen Morgen lachte die Sonne und auch den Tieren schien dies zu gefallen. Wir begegneten Zebras, Giraffen, Gnus, Oryx, Kudus, Warzenschweine und Elefanten in H\u00fclle und F\u00fclle. Am Nachmittag sahen wir sogar die Nashornfamilie wieder. Diesmal war Frau Nashorn etwas \u00fcber ihren Gatten ver\u00e4rgert und zickte herum. Immer wenn er sich n\u00e4hern wollte, schnaubte sie ihn b\u00f6se an und er musste wieder Abstand nehmen. Nach einem wundersch\u00f6nen Sonnenuntergang gab es dann z&#8217;Nacht im Freien mit Lagerfeuer und lecker Kudu-Filet. Den letzten Morgendrive haben wir dann ausgelassen, damit wir fit f\u00fcr die Weiterfahrt waren. Nach einer Nacht in Plettenbergsbay (wo wir Yvonne wieder getroffen haben), fuhren wir mit kribbeligem Bauch weiter. Denn: 2 N\u00e4chte in Knysna auf dem Hausboot standen auf dem Programm. Nach einer gr\u00fcndlichen Instruktion mit Pr\u00fcfung waren Kapit\u00e4n Markus und 1. Offizier Susanne ready to go. Wir tuckerten langsam in der Lagune herum in Richtung erster Schlafplatz. Das Festmachen an der Boje gelang beim ersten Versuch!! dank dem Fahrstil des Kapit\u00e4ns und der Treffsicherheit des ersten Offiziers. Das sonnig heisse Wetter h\u00e4tte eigentlich zum Schwimmen eingeladen, doch war das Wasser wegen Flut viel zu kalt. So gab es dann den ersten Apero und anschliessend einen Braai auf dem Weber Mini-Q. Ein vorbeiziehendes Gewitter verdeckt leider die Sicht zu den Sternen. Daf\u00fcr kamen wir in den Genuss eines Seel\u00f6wen, der um unser Boot herum Fische jagte, den wir jedoch mehr h\u00f6ren als sehen konnten. Nach der Dusche am n\u00e4chsten Morgen zog Markus seine Shorts an und entdeckte einen Schwarzen Fleck. Schock !!! Irgendwie hatte sich ein Skorpion in unser Gep\u00e4ck geschmuggelt und krabbelte nun auf Markus&#8217;s Hose herum. Geistesgegenw\u00e4rtig nahm er die Grillzange und brachte dem Skorpion das Schwimmen bei. Ob dies erfolgreich war, wissen wir nicht, doch der Schreck sass. Sp\u00e4ter haben wir dann erfahren, dass schwarze Skorpione zum Gl\u00fcck nicht giftig sind, sondern etwas schmerzhafter als ein Bienenstich. Zum Gl\u00fcck wurde Kapit\u00e4n Markus nicht gestochen. Wir nahmen dann Fahrt auf, um p\u00fcnktlich mit der Ebbe unter einer ungenutzten Eisenbahnbr\u00fccke durchzufahren. Diese kann nur bei Ebbe passiert werden, da sie zu niedrig ist. Unser Zeitfenster im hinteren Teil der Lagune betrug 3 Stunden. Eigentlich ausreichend, wenn wir nicht auf eine Sandbank aufgelaufen w\u00e4ren. Schock Nr. 2 !!! Jegliche Man\u00f6ver von der Sandbank herunter zu kommen misslangen. So blieb uns nur noch der Griff zum Telefon. Wie peinlich. Zuerst sagte man uns: Anker werfen und die Flut abwarten. Doch da wir das Boot am n\u00e4chsten Morgen abgeben mussten und das n\u00e4chste Zeitfenster f\u00fcr die bl\u00f6de Br\u00fccke erst wieder am anderen Morgen um 10.50h gewesen w\u00e4re, eilte Hilfe herbei. Zuerst versuchten wir mit vereinten Kr\u00e4ften, im Schlick stehend, das Boot raus zu ziehen. Erfolglos. Also hiess es: Warten bis das Wasser steigt. Nach etwa drei Stunden freuten wir uns \u00fcber eine Handbreit Wasser unterm Kiel. Das Problem war jetzt nur noch diese d\u00e4mliche Br\u00fccke. Einer der Helfer \u00fcbernahm das Ruder und eine Stunde nach dem Zeitfenster fuhren wir mit eingezogenen K\u00f6pfen unter der besch&#8230; Br\u00fccke hindurch. Auch diesen Schock ohne Schaden \u00fcberstanden! Danach verliessen uns die Helfer wieder und wir fuhren zum Ankerplatz vom Vorabend. Den anschliessenden Apero hatten wir uns redlich verdient. Jetzt freuen wir uns auf Arniston. Liebe Gr\u00fcsse vom Knysna Houseboat, noch Kapit\u00e4n Markus und erster Offizier Susanne<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-84\" src=\"http:\/\/www.mswyss.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/knysna.jpg\" alt=\"knysna\" width=\"540\" height=\"405\" srcset=\"https:\/\/www.mswyss.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/knysna.jpg 540w, https:\/\/www.mswyss.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/knysna-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit zwei G\u00e4sten aus London machten wir uns auf, den Nachmittags Game-Drive zu geniessen. Leider meinte das Wetter es immer noch nicht gut mit uns. Daf\u00fcr bekamen wir die einzigen beiden L\u00f6wen des Parks zu Gesicht. Die schliefen gem\u00fctlich im hohen Gras und liessen sich von uns bei ihrem Nickerchen nicht st\u00f6ren. Leider blieben andere &hellip; <a href=\"https:\/\/www.mswyss.ch\/?p=83\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Hausboot<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[1097],"class_list":["post-83","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-suedafrika2014","tag-hausboot"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mswyss.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mswyss.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mswyss.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mswyss.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mswyss.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=83"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.mswyss.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":85,"href":"https:\/\/www.mswyss.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83\/revisions\/85"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mswyss.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=83"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mswyss.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=83"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mswyss.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=83"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}