Taormina

Mit den öV’s machten wir uns auf nach Taormina. Nach einer kurzen Wartezeit kam der Bus und wir kurvten zuerst durch sämtliche Touristenstrassen, bis es endlich auf den 200m hohen Felssporn des Monte Tauro und somit ins Örtli Taormina ging. Am Busterminal mussten wir nur den anderen unzähligen Touristen hinterher laufen und schwups, waren wir Mitten im Geschehen. Es ist unglaublich, wie viele Leute in der Nebensaison noch in diesen schmucken Gässli flanieren. Aber das stört ganz und gar nicht. Zuerst steuerten wir das berühmte Teatro Greco an. Es handelt sich dabei um ein griechisch-römisches Theater, das im 2. Jh v. Chr. erbaut wurde und in welchem heute noch Aufführungen stattfinden. Die Kulisse ist einzigartig – recht gut erhaltene Ruinen und im Hintergrund thront der Etna und raucht ein bisschen vor sich hin. Fast zu kitschig, um wahr zu sein… Wir setzten uns auf die obersten Stufen des Teatro und genossen die unbeschreibliche Aussicht, die uns fast nicht mehr los liess. Aber dann ging’s los zum Shopping! Einmal mehr überraschten uns die abwechslungsreichen Einkaufsmöglichkeiten und wir genossen die friedliche Atmosphäre und das Verweilen in den Gassen. Als wir dann ein Hüngerli bekamen, suchten wir uns ein nettes Lokal, welches über eine Terrasse mit Meerblick verfügt. Unsere Taktik, schon um 12.30h Essen zu gehen, bevor alle Italiener kommen, ging auch dieses Mal voll und ganz auf. An vorderster Front genossen wir unseren Lunch und tranken in stilvoller Umgebung einen feinen Weisswein und prosteten auf das Geburtstagskind (Mami). Anschliessen hatten wir keine Lust mehr, im überfüllten Bus mit unzähligen Umwegen zurück zum Camping zu fahren. Zur Feier des Tages gönnten wir uns eine Taxi – ein Bentley – der uns stressfrei zurück zu Sir Crêpe brachte. Im Anschluss sprangen wir ins herrliche Meer und genossen das kühle Nass bis… eine Qualle Gefallen an Markus gefunden hat und ihn befiel. So schnell waren wir schon lange nicht mehr aus dem Meer gehüpft. Zum Glück verheilte dann die „Verbrennung“ dank Essig und Pomodore (soll gem. Campingwart das Tip-Hilfsmittel gegen Quallen sein – oder dann einfach eine Touristen-Verarschung – wir wissen es nicht) nach ca. 3 Stunden wieder!

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